Route 3: Split - Šolta - Rogoznica - Žirje - Kornati - Primošten - Split
Diese 7-Tage-Yachtcharter-Route ab Split ist die bessere Nordoption für Crews, die ruhigere Häfen möchten, sich nicht dem Druck der belebtesten Inseln aussetzen wollen und lieber eine Woche mit Außeninseln, kleineren Stopps und markanten Kornati-Landschaften segeln.
Auch diese Route startet und endet in Split, fühlt sich aber ruhiger und abgelegener an als die längere Südroute. Im Vergleich zu Route 4 ist sie stärker auf Außeninseln und Archipel ausgelegt, mit weniger Fokus auf Festlandsorte, Flussfahrt und geschützte Küstenkanäle.
Wenn Sie die klassische Inselroute für den ersten Törn suchen, vergleichen Sie mit der Mitteldalmatien-Route. Wenn Sie lieber eine längere Südwoche mit Early Check-in segeln möchten, vergleichen Sie mit der Südalmatien-Route. Wenn Sie Skradin / Krka und einen geschützteren Küstenrhythmus bevorzugen, vergleichen Sie mit der Route Norddalmatien & Krka. Oder nutzen Sie die 7-Tage-Yachtcharter-Routen ab Split, um alle vier Ein-Wochen-Optionen ab Split gegenüberzustellen.
Wenn Sie Route und Reisedaten mit der passenden Bootsgröße kombinieren möchten, sehen Sie sich unsere Segelyacht-Flotte ab Split an.
- Eine ruhige Nordwoche mit klarer Insel-Ausrichtung
- Kornati-Landschaften und Stopps mit abgelegenem Charakter
- Wiederkehrende Crews, die Hvar und Vis bereits kennen
- Gäste, die Außeninseln lieber mögen als den Rhythmus von Küstenstädten
- Stärker auf Außeninseln fokussiert als Route 4
- Weniger Fluss- und Festlandsfokus als Route 4
- Die beste Nordroute für Kornati-Fans
- Ruhig und landschaftlich stark, aber stärker vom Archipel geprägt als von geschützter Küste
Tauschen Sie die belebtesten Inseln gegen ruhigere Häfen, Kornati-Felslandschaften und einen langsameren Rhythmus auf den Außeninseln.
Nach dem normalen Samstag-Check-in gibt es keinen Grund, den ersten Abend künstlich zu verlängern. Praktisch ist der erste Schlag nach Maslinica auf Šolta, wenn die Crew einen Marinastopp möchte, oder in die nahe Bucht Korčula, wenn eine Boje oder eine lockere Ankernacht besser passt.
Wenn alle vor dem Anlegen noch baden möchten, eignet sich der Ankerplatz zwischen Stipanska und Garmik gut für einen schnellen Snack und eine kurze Pause im Wasser, bevor es weiter nach Maslinica oder Korčula geht. In Korčula nutzen viele Crews eine Restaurantboje, deren Gebühr beim Essen oft angerechnet wird. Das hält die erste Nacht einfach und stressfrei. Der Sinn des ersten Tages bleibt derselbe: gut starten, das Boot einspielen und am Sonntag bereit für einen längeren Schlag nach Norden aufwachen.
Der Sonntag ist dafür da, nach Norden zu kommen und in den Rhythmus der Route hineinzufinden. Wenn die Bedingungen mitspielen, legen Sie unterwegs einen Badestopp oder eine Mittagspause ein, damit sich der Schlag nicht wie eine reine überführung anfühlt.
Rogoznica ist dafür ein sehr angenehmer Festlandsstopp. Der Ort ist bei der Ankunft unkompliziert, bietet einen entspannten Abend an Land und gibt der Crew einen einfachen Rahmen für Abendessen und übernachtung, bevor die Route auf den Außeninseln stiller wird.
Auf diesem Schlag beginnt sich die Route von den bekannteren Split-Schleifen abzuheben. Sobald das Festlandsgefühl hinter Ihnen liegt und Sie Richtung Žirje aufbrechen, wird alles offener, ruhiger und spürbar weniger voll.
Für die Nacht wählen die meisten Crews lieber eine geschützte Bucht, eine Boje oder eine Ankernacht als einen belebten Stadtkai. Genau das passt gut zu Žirje. Es geht hier nicht um Nachtleben, sondern um Inselruhe, ein einfaches Abendessen und einen entspannten Abend an Bord.
Der Dienstag ist der große Landschaftstag und das optische Highlight der gesamten Nordroute. Die Kornati stehen für harte Felslandschaft, klares Wasser, weite Blicke und dieses abgelegene Gefühl, das diesen Teil Kroatiens so anders macht als die belebteren Inseln weiter südlich.
Wählen Sie den Nachtstopp im Bereich Žut oder Piškera nach Wetter, Seegang und dem Gesamteindruck des Tages. Technisch muss man das gar nicht aufblasen. Das praktische Ziel ist schlicht der Platz, an dem Sie Kornati am ruhigsten erleben.
Nach dem großen Landschaftstag fühlt sich der Mittwoch am besten in langsamem Tempo an. Legen Sie vor dem Nachtstopp noch eine Badepause ein und halten Sie den Tag bewusst leicht. In diesem Teil der Woche schätzen viele Crews gerade, dass sie nicht schon wieder einem weiteren bekannten Hotspot hinterhersegeln müssen.
Kaprije passt gut zu dieser Stimmung. Es fühlt sich eher wie ein kleines Inseldorf an als wie ein Ort, den man in kurzer Zeit konsumieren muss. Essen Sie entspannt zu Abend, gehen Sie ein Stück an Land spazieren und genießen Sie, dass diese Route nicht vom Nachtleben lebt.
Am Donnerstag bringt die Route wieder etwas mehr Festlandsatmosphäre und Leben in den Abend. Primošten ist schön, zu Fuß leicht zu erschließen und als letzter Stadtstopp nach mehreren ruhigen Inselnächten eine sehr gute Wahl.
Die Altstadtkulisse, die Promenade und die Auswahl an Restaurants geben dem Abend mehr Energie, ohne dass daraus eine Partyroute werden muss. Das ist ein guter Kontrast zu den Nächten davor und ein starker letzter Stadtstopp vor der praktischen Rückkehr am Freitag.
Halten Sie den letzten Schlag ruhig und pragmatisch. Je nach Wetter und Tankplan können Sie auf dem Rückweg noch eine Mittagspause oder ein letztes Bad einlegen, aber bauen Sie den Freitag nicht um zusätzliche Meilen herum auf.
Der normale Wochenrhythmus gilt auch hier: am Freitag rechtzeitig zurück nach Split, damit Tanken, Ansteuerung und übergabevorbereitung sauber funktionieren. So bleibt das Ende der Route kontrolliert statt hektisch.